Die Kirche wurde 1866/1867 von Franz Scheck, Übersee neu erbaut. Ein gotischer Vorgängerbau existierte seit dem Spätmittelalter.Der markante Turm von St. Ägidius in Bergen mit seinem schlanken Spitzhelm aus Schiefer prägt das Ortsbild. Rundbogenfries unter dem Dach. Der untere Teil des Kirchturms stammt noch vom spätmittelalterlichen Vorgängerbau, 1867 wurde er zum letzten Mal verändert (erhöht).Das äußere Hauptportal besticht durch seine kraftvolle Holztür mit ornamentalem Relief und flankierendem Rundbogenrahmen aus hellem NatursteinDer Blick durch das Hauptschiff von St. Ägidius in Bergen führt auf den goldenen Tabernakel und das Hochaltarbild des Kirchenpatrons zu, überragt vom Kreuz und umfangen von einem leuchtenden Rankenhimmel – ein Raum, der sich vom Gebet zum himmlischen Lob erhebt.Die Kuppel zeigt ein himmlisches Rund aus Heiligen, Märtyrern und Engeln, die kreisförmig um das Lamm Gottes angeordnet sind – ein beeindruckendes Bildprogramm der Verehrung und Erlösung in leuchtender Nazarenermalerei. Männer und Frauen gleichmässig verteilt.Über dem Hochaltar entfaltet sich ein goldgrundierter Rankenhimmel.
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Die Kirche wurde 1866/1867 von Franz Scheck, Übersee neu erbaut. Ein gotischer Vorgängerbau existierte seit dem Spätmittelalter.Der markante Turm von St. Ägidius in Bergen mit seinem schlanken Spitzhelm aus Schiefer prägt das Ortsbild. Rundbogenfries unter dem Dach. Der untere Teil des Kirchturms stammt noch vom spätmittelalterlichen Vorgängerbau, 1867 wurde er zum letzten Mal verändert (erhöht).Das äußere Hauptportal besticht durch seine kraftvolle Holztür mit ornamentalem Relief und flankierendem Rundbogenrahmen aus hellem NatursteinDer Blick durch das Hauptschiff von St. Ägidius in Bergen führt auf den goldenen Tabernakel und das Hochaltarbild des Kirchenpatrons zu, überragt vom Kreuz und umfangen von einem leuchtenden Rankenhimmel – ein Raum, der sich vom Gebet zum himmlischen Lob erhebt.Die Kuppel zeigt ein himmlisches Rund aus Heiligen, Märtyrern und Engeln, die kreisförmig um das Lamm Gottes angeordnet sind – ein beeindruckendes Bildprogramm der Verehrung und Erlösung in leuchtender Nazarenermalerei. Männer und Frauen gleichmässig verteilt.Über dem Hochaltar entfaltet sich ein goldgrundierter Rankenhimmel.Der Marienaltar in St. Ägidius steht in einer lichtdurchfluteten Seitenapsis und ist von zarten Gewölberippen und hoch aufragenden Wandfeldern umgeben – über dem Altarbild der Unbefleckten Empfängnis wachen goldgefasste Statuen ihrer Eltern Joachim und Anna.Im Zentrum des Altarraums thront die Statue des Kirchenpatrons St. Aegidius mit der Hirschkuh – ein klassisches Attribut seiner Legende – über einem reich vergoldeten Tabernakel, der von der Taube des Heiligen Geistes bekrönt wird.Die Statue des heiligen Ägidius über dem Hochaltar zeigt ihn als Einsiedler mit langem Bart, Buch und Nimbus – eng an seiner Seite die Hirschkuh, die sich schutzsuchend an ihn schmiegt, Sinnbild für Barmherzigkeit, Rückzug und stille Heiligkeit.Das Zwickelbild zeigt Mönche beim Kirchenbau und verbindet geistige Planung mit handwerklicher Ausführung. Das rundbogige Kirchenfenster in St. Ägidius zeigt im oberen Bildfeld eine zentrale Marienfigur mit geöffnetem Herzen, begleitet von zwei Engeln – ein Symbol der liebenden Hingabe und himmlischen Fürsprache, eingefasst von streng geometrischem Jugendstilornament.Die Orgelempore ist schlicht und kraftvoll mit einer hölzernen Brüstung in gotisierenden Feldermustern, überragt von einem harmonisch gegliederten Prospekt.
Die Pfarrkirche St. Ägidius liegt im Ortskern von Bergen und gehört zum Pfarrverband Heiliger Franz von Assisi.
Hinweis zum Besuch: Nach Mitteilung der Pfarrei ist die Kirche wegen statischer Schäden bis auf Weiteres geschlossen. Aktuelle Informationen gibt es auf der Website der Pfarrei. Stand: 6. Oktober 2026.