Nach einer Beschädigung wurde sie 1974 in den alten Maßen neu aufgebaut. Ihre frühere Ursulafigur wurde aus Sorge vor Diebstahl ins Haus genommen. Später kamen eine Keramiktafel und eine Madonna hinzu; wann die Ausstattung zuletzt wechselte, ist noch offen. Die frühere Holzhalbfigur trug laut Literatur die Bezeichnung „St. Ursula“. Ihr barock beschriebener Stil datiert die Figur, nicht den heutigen Kapellenbau.
1990 entstand auf Initiative des Gartenbauvereins eine Keramiktafel von Hildegard Schneider mit der Leidensgeschichte Ursulas. Ein Topothek-Bild mit der Datierung 2023 zeigt eine Madonna. Der Zeitpunkt dieses weiteren Wechsels und der heutige Verbleib der Tafel sind nicht geklärt.
Quellen und weiterführende Belege
- Franz Liebl: Geistliche Landschaft (1978).
- Hans Schneider sen.: 1200 Jahre Vachendorf 790–1990. Orts-Chronik 1995, völlig überarbeitete Neuauflage; Gemeinde Vachendorf (Hg.).
- Topothek Vachendorf: Ursulakapelle (Bild- und Quellenbeleg 1561275).
- Topothek Vachendorf: Madonna in der Ursulakapelle
