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Sechs Mitwirkende gestalteten eine halbe Stunde „Musik für die Seele“ in der Pfarrkirche Vachendorf.
Bericht

Sechs Mitwirkende gestalteten eine halbe Stunde „Musik für die Seele“ in der Pfarrkirche Vachendorf.
Vachendorf – Mit dem Titel „Musik für die Seele“ genossen die zahlreichen Zuhörer in der Vachendorfer Pfarrkirche nach dem Gottesdienst die Klänge des nun für diesen Anlaß erweiterten „Vachendorfer Zither-Ensembles“, unter der Leitung von Lisbeth Genghammer.
Der Auftakt mit dem Boarischen „An Gerhard seina“ gelang mit der neuen Bearbeitung für 4 Diskantzithern und 1er Altzither, sowie Gitarre als Begleit- und auch Melodie-Instrument, aus jedem der Instrumente Feinfühligkeit, aber auch Ausdrucksstärke heraus zu kitzeln und zu fordern. Jedes der Instrumente erhielt eine eigene Stimme, die sich in all den Arrangements von Lisbeth Genghammer fortsetzte.
So auch bei Christoph Willibald Gluck im Ballett mit dem Titel „Tanz der seligen Geister). Der anschließende „Zapfenstreich“ verlangte eine gewisse Fingerfertigkeit und Geschicklichkeit um dem Tempo gerecht zu werden, was dem Ensemble hervorragend gelang. Aus einer Orgelhandschrift aus Welschnofen folgte ein besinnliches „Andante“ aus dem Jahre 1830 mit wohlklingendem tragenden angenehmen Ton, besonders der tiefer gestimmten Altzither. Mit der Bearbeitung der Carnevalsmusik um das Lied „ O du lieber Augustin“ gelang Lisbeth Genghammer Witzigkeit, technische Raffinessen und höchste Aufmerksamkeit der Musikanten zu fordern, sowie eben das Leben des Markus Augustin beschrieben wird: unverwüstliche Energie und humorvoller Charakter, die Herausforderungen der schrecklichen Pestzeit zu meistern.
Mit der seelenerwärmenden „Lichtensterner Weise“ von dem südtiroler Florin Pallhuber und dem „Muglaten“ von Manfred Wörnle verabschiedeten sich die 6 Musikanten/innen um das „Vachendorfer Zither Ensemble“.
