
Cäcilien-Konzert begeistert – Haus der Dorfgemeinschaft Vachendorf bis auf den letzten Platz gefüllt
Pressebericht von Jochen Nistler · Ereignisdatum 22.11.2025 · DOCX-Arbeitsstand vom 25.11.2025
Berichtet über: Cäcilien-Konzert im Haus der Dorfgemeinschaft am 22. November 2025
Hermann Schroll wurde für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Musikkapelle geehrt. Foto: Jochen Nistler.
Cäcilien-Konzert begeistert – Haus der Dorfgemeinschaft Vachendorf bis auf den letzten Platz gefüllt
Vachendorf – Das Cäcilien-Konzert hat am Samstagabend das Haus der Dorfgemeinschaft bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Konzert gehört seit vielen Jahren zu den festen Höhepunkten im kulturellen Jahreslauf des Dorfes und bestätigte auch heuer wie lebendig und vielfältig die musikalische Arbeit in Vachendorf und Holzhausen ist.
Den musikalischen Auftakt gestalteten die Jungen Vachendorfer Musikanten unter der Leitung von Georg Lenger. Mit 20 jungen Musikantinnen und Musikanten zeigten sie sich in starker Besetzung. Unter großem Beifall des Publikums demonstrierten sie eindrucksvoll ihr Können. Anschließend übernahm die Musikkapelle Holzhausen–Vachendorf unter Josef (Sepp) Ederer. Die Kapelle trat mit 41 aktiven Musikantinnen und Musikanten auf. Das ist eine Rekordzahl, die am Abend ausdrücklich erwähnt wurde und verdeutlicht auch wie breit die Musik im Dorf verankert ist.
Das Konzert zeigte dann auch wie vielfältig die Musikkapelle musikalisch aufgestellt ist. Die Kapelle bewies, dass Blasmusik weit mehr sein kann als reine Bierzeltmusik. Die Auswahl reichte von traditionellen und kirchenmusikalischen Stücken über einen klassischen Walzer bis hin zu modernen Arrangements. Exemplarisch dafür sei erwähnt das „Cream of Clapton“-Medley, das mehrere bekannte Titel von Eric Clapton vereinte. Es zeigte eindrucksvoll wie flexibel eine Blaskapelle genreübergreifend arbeiten kann. Diese Bandbreite kam im Publikum deutlich an und sorgte für wiederholten spontanen Applaus. Für viele Musikantinnen und Musikanten ist das Cäcilienkonzert zudem auch ein persönlicher Höhepunkt des Jahres.
Durch das Programm führte Georg Lenger, der mit leichter Hand und humorvoller Moderation wiederholt für Lacher sorgte. Dirigent Sepp Ederer bezeichnete die Ansagen amüsiert als „die Soße zwischen den Stücken“. Lenger selbst griff typische Probenkommentare seines Kapellmeisters auf, darunter „Einen Schnapperer machen, das geht – aber schnaufen hört sich blöd an“ und „Habt’s ihr gewusst, wo ihr seid, oder habt’s ihr bloß geschätzt?“. Mit seinem augenzwinkernden „Herr Kapellmeister, wir bitten ums Dirigat“ lockerte er die Stimmung zusätzlich.
Ein besonders bewegender Moment des Abends war die Ehrung von Hermann Schroll, der im kommenden Jahr 90 Jahre alt wird und seit vielen Jahrzehnten zur Musikkapelle gehört. Für seinen langjährigen Einsatz erhielt er ein kleines Präsent und großen Applaus. In der Würdigung wurde auch erwähnt, dass Schroll vor kurzem ein Buch über sein Leben als Musikant veröffentlicht hat. Er selbst meinte augenzwinkernd, dass er weiterhin drei Klarinettenschülerinnen unterrichte – „die halten mich nämlich jung.“
Weitere Ehrungen gingen an Christian Bergmann (Leiter der Bläserklasse und künftiger Leiter der Jugendkapelle), Georg Lenger (Leitung der Jugendkapelle), Josef Ederer (Dirigent) sowie Johann Oberhauser für seine langjährige Vorstandstätigkeit und die Organisation der Vereinsausflüge. Die Leistungsabzeichen erhielten Valentin Wurm, Paul Berneteit und Sabine Frank. Die Marketenderinnen Josefa Schmid und Martina Schmid wurden verabschiedet und für ihre langjährige Tätigkeit ausdrücklich geehrt, da sie ihre Mitarbeit nun beenden.
Zum Schluss wies die Kapelle auf das Jubiläumsjahr 2026 hin. Anstelle einer großen zentralen Veranstaltung plant die Musikkapelle eine Reihe kleiner Konzerte über das gesamte Jahr verteilt. Mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum bei den Mitwirkenden. Die Begeisterung war so groß, dass die Musikkapelle gleich zwei Zugaben spielte. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Musik in all ihrer Vielseitigkeit in Holzhausen und Vachendorf wirklich zuhause ist.
Quellen und Hinweise
Quelle: DOCX-Hauptfassung von Jochen Nistler, SHA-256 bb9a891d34c46fafd6f4e174e48c77517d6f763b1c8d7cd465d2355440be0df6. Ereignisdatum: 22.11.2025; DOCX-Arbeitsstand: 25.11.2025. Die ausgewählten Bilddateien liegen als zugehörige Originale im selben Publikationsarchiv; Fotograf: Jochen Nistler. Vor der Veröffentlichung wurde der öffentliche Bestand auf Titel-, Slug-, Absatz- und Volltextdubletten geprüft.