Die Pfarrkirche St. Maximilian in Grabenstätt erhebt sich mit markanter Turmhaube und neoromanischen Rundbogenfenstern als stolzes Wahrzeichen der GemeindeDie Frontansicht der Grabenstätter Pfarrkirche St. Maximilian zeigt mit Rundbogenportal, roten Ziegelrahmungen und Zahnschnittfries einen klaren neoromanischen Stil, der Kraft und Einfachheit ausstrahlt. 1836 von Gottfried von Neureuther entworfen, war sie damals ein "ultramodernes" Gebäude.Der Turm wird von einem steilen, elegant geschwungenen Spitzhelm bekrönt, dessen Schieferdeckung in feinen Bahnen aufsteigt und in einem vergoldeten Kreuz gipfelt.Das Außenportal von St. Maximilian besticht durch seinen Rundbogen mit Ziegelrahmung und die reich verzierten schmiedeeisernen Beschläge auf der dunklen Holztür.Der Blick durch den Arkadenbogen auf den Altarraum von St. Maximilian enthüllt ein fein austariertes Zusammenspiel aus romanisierender Architektur, reicher Gewölbemalerei und ruhiger Raumkomposition.Die Kassettendecke wird von kräftigen Balken getragen und gliedert sich in Felder mit vergoldeten Rosetten und stilisierten Ornamenten – ein Muster strenger Harmonie.
Darunter die Wandfresken in leuchtender Farbigkeit und klarer Komposition, meisterlich eingebettet in reiche Rahmenornamente, die Schriftbänder und Bibelszenen malerisch verbinden.Der Chorraum beeindruckt durch seine reiche Ausmalung mit goldbetonten Ornamenten, flankierende Heiligenfiguren. Über dem Triumphbogen eine Kreuzigungsdarstellung.Der Hauptaltar von St. Maximilian ist schlicht gestaltet, mit goldverzierten Säulchen und rotem Altartuch, vor einer Apsis, die von feinem Rankenwerk und einem Kreuzfresko über dem Rundfenster geprägt ist.Die bemalte Kassettendecke von St. Maximilian zeigt stilisierte florale und geometrische Motive in sanften Tönen, die mit goldenen Zierleisten gefasst sind und dem Raum rhythmische Struktur verleihen.
Die Fresken von Max Fürst darunter entfalten in reichem Ornament und fein nuancierter Farbgebung ein harmonisches Zusammenspiel aus Liturgiesymbolik und dekorativer Pracht.Die Fresken in St. Maximilian sind eingebettet in ein streng gegliedertes Wandornament, das die biblischen Szenen – etwa Christus mit dem Kreuz – in reicher Farbigkeit und Goldakzentuierung hervorhebt, während die Kassettendecke darüber mit goldenen Rosetten und vegetabilen Mustern eine feierliche Deckenkulisse bildet.Das figürliche Fenster erzählt in drei Medaillons Szenen aus dem Leben Jesu und Mariens, eingebettet in ein leuchtend ornamentiertes Rahmenwerk.Das ornamentale Fenster in St. Maximilian zeigt ein feines Maßwerk aus floralen und geometrischen Formen mit reicher Farbrahmung.Im Detail zeigt sich das harmonische Zusammenspiel von ornamentaler Wandmalerei und leuchtendem Glasdekor: florale Formen, feine Linien und warme Farbtöne verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk aus Licht und Farbe.Die Orgelempore präsentiert sich mit klassizistischer Pfeifenfront, goldverzierter Balustrade und einem reich ornamental bemalten, fast byzantinisch anmutenden Arkadenvorbau.
Grabenstätt, St. Maximilian, Kurzportrait
Die Pfarrkirche St. Maximilian liegt im Ortskern von Grabenstätt und gehört zum Pfarrverband Heiliger Franziskus von Assisi.