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Kirta-Hutschen in Einharting: wenn ein Dorf einfach lebt

21. Oktober 2025

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Die große Kirta-Hutsche war der Mittelpunkt des Nachmittags.
Ein handbetriebenes Karussell sorgte für Bewegung auf der Wiese.
Mit Schwung lebte der alte Kirta-Brauch wieder auf.
Viele Helfer übernahmen Verantwortung für den sicheren Ablauf.
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Pressebericht von Jochen Nistler · Bezugsdatum 21.10.2025

Einharting / Vachendorf.

Manchmal braucht es nicht viel, um zu spüren wie gut Gemeinschaft tun kann. Am vergangenen Wochenende wurde in Einharting ein alter Brauch gefeiert, der im bäuerlichen Kalender einst zu den wichtigsten Tagen des Jahres zählte: der Kirta.

Organisiert wurde das Fest vom Gebirgstrachtenerhaltungsverein GTEV Edelweiß-Vachendorf, der sich seit vielen Jahren darum kümmert, dass Traditionen nicht nur überleben, sondern weiterleben, so richtig mit Leben gefüllt, nicht nur im Kalender.

Im Mittelpunkt stand, ganz im Sinne des alten Brauchs, eine große selbstgebaute Hutsche. Früher war es zum Kirta überall auf dem Land üblich, solche Schaukeln aufzustellen. Man traf sich, man „hutschte“, man lachte und genau das geschah auch hier.

Die Kinder hatten die größte Freude. Und was besonders war: Es kostete nichts. Kein Eintritt, keine Tickets, keine Bändchen. Die Spielgeräte, allesamt liebevoll und mit viel handwerklichem Geschick gebaut, standen einfach auf der Wiese. Und die Kinder durften einfach spielen.

Ringsherum standen die Erwachsenen. Nicht als Aufpasser, sondern als Mitverantwortliche. Ganz gleich, ob es die eigenen Kinder waren oder nicht: man kümmerte sich. Ganz selbstverständlich. Ganz leise. Und genau darum so stark.

Für die Erwachsenen gab es Bewirtung: Würstl, Bier, gute Gespräche mit Nachbarn und auch mit neuen Gesichtern. Die “Lobster-Buam” spielten auf und es war ein echtes Fest, völlig ohne Show, ohne Marketing, ohne Künstlichkeit.

Auch Vertreter der Gemeinde, darunter Bürgermeister und Mitglieder des Gemeinderats, waren anwesend und zwar nicht als Pflichtübung, sondern weil es ihnen sichtlich ein Anliegen war dabei zu sein. Weil es eben nicht irgendein Fest ist, sondern ein Stück Heimat, das gemeinsam getragen wird.

Was in Einharting am Wochenende stattfand, war kein Großevent, sondern ein Kleines aber kraftvolles Zeichen: Dass man mit wenig Mitteln aber viel Herz eine Atmosphäre schaffen kann, in der Kinder Kind sein dürfen und Erwachsene wieder Mensch.

Und vielleicht ist genau das ein Stückchen gelebter Gegenwart. Ein kleiner Lichtblick in einer Zeit, die scheinbar von so vielen Negativschlagzeilen beherrscht wird.

Ein Beitrag von Jochen Nistler

Besucher an einer großen hölzernen Schaukel
Die große Kirta-Hutsche war der Mittelpunkt des Nachmittags. Foto: Jochen Nistler.
Kinder auf einem einfachen Karussell auf der Wiese
Ein handbetriebenes Karussell sorgte für Bewegung auf der Wiese. Foto: Jochen Nistler.
Zwei Kinder schwingen auf dem Karussell
Mit Schwung lebte der alte Kirta-Brauch wieder auf. Foto: Jochen Nistler.
Helfer und Kinder beobachten das Geschehen
Viele Helfer übernahmen Verantwortung für den sicheren Ablauf. Foto: Jochen Nistler.

Quellen und Hinweise

Quelle: DOCX-Hauptfassung von Jochen Nistler, SHA-256 17fadc67bc6a825ebb18b387c04e68dbf1322c558f8741fd47be305ee7dce9a2. Datierung: Dokumentiertes Presse- und Archivdatum des Themenordners; der Text nennt nur das vorausgegangene Wochenende und lässt keinen einzelnen Ereignistag sicher bestimmen. Im öffentlichen Snapshot vom 11. September 2026 mit 338 Beiträgen wurde kein Titel-, Absatz- oder Volltexttreffer gefunden. Die für diesen Beitrag ausgewählten Bilder wurden am 11. September 2026 anhand des Themenordners geprüft und als Aufmacher beziehungsweise Fotostrecke ergänzt.

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