Berichtet über: öffentliche Sitzung des Gemeinderats Vachendorf am 11. November 2025

Vor Beginn der Gemeinderatssitzung wurde Marlies Kruse für 18 Jahre Mitgliedschaft im Gemeinderat geehrt. Im Zentrum der Gemeinderatssitzung vom 11. November stand dann die finanzielle Rückschau: Die Jahresrechnungen für 2019, 2020 und 2021 wurden allesamt einstimmig festgestellt und der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses Andreas Schroll schlug dann die Entlastungen vor. Diese wurden ebenfalls einstimmig erteilt. Damit bestätigte der Gemeinderat die korrekte Haushaltsführung der vergangenen Jahre. Auch die nachträgliche Genehmigung über- und außerplanmäßiger Ausgaben über insgesamt knapp 277.000 Euro über drei Jahre verteilt, fand jeweils einstimmige Zustimmung. In allen Fällen waren die Mehrausgaben durch entsprechende Einnahmen oder Einsparungen gedeckt.

Zwei Bauanträge lagen zur Beratung vor. Im ersten Fall ging es um eine Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses in der Siegsdorfer Straße. Der Antrag sieht den Anbau zweier zusätzlicher Wohneinheiten zur Nutzung als Altenteil vor. Der Gemeinderat befürwortete das Vorhaben einstimmig, wies jedoch darauf hin, dass bestimmte Fragen, z.B. etwa mögliche Belästigungen durch benachbarte Nutzungen gegebenenfalls noch von der Bauaufsichtsbehörde geprüft werden müssen.

Im zweiten Fall wurde ein Carport an der Spielwanger Straße beantragt. Da dieser über die Baugrenze hinausreicht und die vorgeschriebenen Dachüberstände leicht unterschreitet, war eine Befreiung nötig. Auch hier stimmte der Rat zu.

Ein Anliegen aus der Vachendorfer Grundschule sorgte für positive Stimmung unter den Ratsmitgliedern. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse hatten sich nämlich mit dem Wunsch nach einer Tischtennisplatte in einem gemeinsam formulierten Brief an den Bürgermeister gewandt. Der Gemeinderat griff das Anliegen gerne auf und beschloss die Anschaffung einer wetterfesten Platte für den Pausenhof. Die Kosten von rund 2.500 Euro sollen im Haushalt 2026 eingeplant werden. Auch an einen geeigneten Fallschutz soll gedacht werden. Die Erstellung eines Fundaments übernimmt der Bauhof.

In Vorbereitung auf die Kommunalwahl 2026 wurde das Erfrischungsgeld für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer auf 100 Euro festgesetzt – eine Anpassung an die Praxis in anderen Gemeinden des Landkreises.

Unter „Verschiedenes“ wurde angeregt, die letzte Sitzung des Jahres vorzuziehen oder eine Zwischensitzung einzuplanen, um eine längere Sitzungspause zu vermeiden.

Quellen und Hinweise

Quelle: DOCX-Hauptfassung von Jochen Nistler, SHA-256 2c0b3dff18c95ce44263f2b0d0e71736be3cca9bba5a8df5efa6b47853729280. Ereignisdatum: 11.11.2025; DOCX-Arbeitsstand: 13.11.2025. Die ausgewählten Bilddateien stammen aus dem zugehörigen Publikationsordner; Fotograf: Jochen Nistler. Vor der Veröffentlichung wurde der Bestand auf Titel-, Slug-, Absatz- und Volltextdubletten geprüft.

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