34 Grundstückseigentümer angeschrieben – fünf geben Bauabsicht an
Vachendorf. Den künftigen Wohnbaulandbedarf und die vorhandenen Flächenreserven hat der Vachendorfer Gemeinderat in seiner Sitzung am 27. Oktober in den Blick genommen. Dazu lag eine Bedarfsermittlung und Potenzialanalyse vor. Bürgermeister Rainer Schroll berichtete ergänzend über eine Eigentümerbefragung: Von 34 angeschriebenen Grundstücksbesitzern antworteten elf, fünf gaben eine Bauabsicht an.
Die Untersuchung des Planungsbüros Hohmann Steinert aus Übersee betrachtet den Wohnbaulandbedarf bis zum Jahr 2039. Grundlage sind Daten aus dem Jahr 2024. Zugleich werden die vorhandenen Flächenpotenziale innerhalb des bestehenden Siedlungsbereichs erfasst. Die Untersuchung soll damit eine Grundlage für die weitere Wohnbauentwicklung der Gemeinde liefern. Der Gemeinderat nahm sie zur Kenntnis.
Für ein Grundstück in Hiensdorf billigte der Rat einstimmig einen überarbeiteten Bebauungsplanentwurf. Dieser sieht etwas größere Gebäudemaße vor; die Begrenzung auf drei Wohneinheiten bleibt bestehen.
Am Lettenberg möchte ein Grundstückseigentümer an der Reichhausener Straße eine Garage für einen Traktor samt Gerätschaften errichten. Der Gemeinderat befürwortete einstimmig die dafür nötige Änderung des Bebauungsplans.
Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 15. September gab Schroll Auftragsvergaben für die Sanierung und den Umbau der Schule bekannt. Den Auftrag für die Außenanlagen erhielt die Firma Sporn für 21.226,63 Euro. Nachträge gingen für die Küchenausstattung über 8.824,93 Euro und für Elektroarbeiten über 15.815,55 Euro an die Firma Frank. Ein weiterer Nachtrag für die Küche der Mittagsbetreuung ging an die Firma Wurm über 21.884,10 Euro. Die Firma Haselwarter & Schupfner erhielt Nachträge für Vierkantlüftungsrohre über 17.633,06 Euro sowie für den Einbau der Lüftung im WC-Bereich über 759,76 Euro. Alle Beträge verstehen sich einschließlich Mehrwertsteuer.
Den Sicherheitsbericht der Polizei verlas der Bürgermeister. Von 33 Straftaten wurden demnach 27 aufgeklärt. Unter den erfassten Fällen waren fünf Diebstähle, von denen zwei aufgeklärt wurden, sowie sieben Rohheitsdelikte, die sämtlich aufgeklärt wurden. Die Polizei registrierte außerdem 32 Verkehrsunfälle. Schwere Unfälle waren nicht darunter; ein Unfallschwerpunkt war nicht feststellbar.
Eine Nachfrage aus der vorangegangenen Sitzung beantwortete Schroll mit der Zahl der Anmeldungen zur offenen Ganztagsschule: Angemeldet sind 23 Kinder.
Gemeinderätin Kruse erkundigte sich nach den Geschwindigkeitsmesstafeln in Mühlen. Die Tafeln seien bereits vorhanden und würden nach Abschluss der Schneezeichenarbeiten aufgestellt, erklärte Schroll. Auf Nachfrage von Gemeinderätin Magdalena Fischer kündigte er außerdem an, dass die Asphaltierungsarbeiten am Türlberg demnächst und auf alle Fälle noch vor dem Winter abgeschlossen werden sollen.
Die Gemeinderäte wurden außerdem zum Patenbitten des Trachtenvereins GTEV Eschenwald Rettenbach eingeladen. Es findet am 7. November um 19.30 Uhr im Haus der Dorfgemeinschaft statt.
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