Ein Gartenkübel neben dem Beet, das Bankerl mit Blick ins Land und ein Buch für die Besucher: Am Georgibergerl lässt sich an kleinen Dingen ablesen, dass sich Menschen um diesen Platz kümmern. Für die Kultur- und Heimatfreunde K.u.H. ist er einer der Orte, an denen aus einer gemeinsamen Idee praktische Arbeit wird.
Die Kirche St. Georg am Berg bei Alferting blickt auf eine lange Geschichte zurück. Romanisches Mauerwerk, der spätgotische Chor und die spätere Ausstattung erzählen von mehreren Jahrhunderten. Wer mehr über den Bau, seine Kunstwerke und die Menschen dahinter erfahren möchte, findet im Beitrag „St. Georg am Berg – Ein Kleinod mit großer Geschichte“ auch das digitale Leseheft.
Ein schöner Platz braucht Pflege
Rund ums Georgikircherl hilft die K.u.H. bei der Pflege der Außenanlage mit. Unkraut entfernen und Beete in Ordnung halten gehört dazu. Auf dem Foto sind die Gartenkübel noch zu sehen; dahinter steht das Bankerl. Es zeigt beides in einem Bild: die Arbeit am Ort und die Möglichkeit, ihn anschließend in Ruhe zu genießen.
Auch die Pflege von Wander- und Ruhebänken gehört zum Engagement der Gruppe. „Bankenrettung“ heißt das bei der K.u.H. mit einem Augenzwinkern. Solche Arbeiten machen einen Unterschied für alle, die unterwegs sind und sich gern für eine Weile setzen.
Beim Ausschnaufen etwas erfahren
Am Bankerl beim Georgikircherl gibt es neben der Aussicht auch etwas zum Anhören. Ein QR-Code führt zu Geschichten über diesen Ort. „5000 Gulden“ greift den früheren Reichtum der Kirche auf; „Spekulationen“ folgt Überlieferungen und möglichen Erklärungen für die Bedeutung des Georgibergs.
So verbinden sich der Spaziergang und die Beschäftigung mit der Heimatgeschichte. Wer neugierig wird, kann selbst weiterhören und nachlesen. Die Geschichten bleiben über die Bankerlseite zum Georgikircherl erreichbar.
Ein Gruß im Gipfelbuch
Seit August 2024 gehört auch das von K.u.H. eingerichtete Gipfelbuch zum Georgiberg. Wer möchte, kann darin einen Gruß oder einen Gedanken hinterlassen. Es gibt den Besuchern eine einfache Möglichkeit, eine persönliche Spur an diesem Ort zu hinterlassen.

Gemeinsam etwas für den Ort tun
Die Arbeit der K.u.H. ergänzt die Beiträge der Mesnersleute, der kirchlich Verantwortlichen und der Menschen, die sich um Grund und Wege kümmern. Jeder bringt andere Möglichkeiten mit. Damit das zusammenpasst, braucht es Absprachen und Rücksicht aufeinander.
K.u.H. ist eine offene Runde: Mitmachen kann, wer Zeit, Lust oder eine Idee mitbringt. Am Georgibergerl zeigt sich, wie daraus etwas entsteht, das auch anderen zugutekommt. Wer sich beteiligen oder etwas anregen möchte, kann Bettina oder Jochen ansprechen. Mehr über die Kultur- und Heimatfreunde steht auf „Über K.u.H.“.
Die schönsten Einträge zeigt der Beitrag „Was ein Ort mit Menschen macht – Stimmen aus dem Gipfelbuch am Georgiberg“.
